Das stille leere Herz

Das stille Herz ist leer und voll.
Es zu entdecken löst allen Herzschmerz.

Die volle Leere deines Herzens

„Der größte Teil dessen, was Menschen für Religion halten, ist entweder Machtpolitik oder spiritueller Kitsch“ sagt Wolf Schneider, Herausgeber der Zeitschrift Connection. „Das Herz ist besser als der Kopf“ sei eines der Irrtümer in der Esoterikszene.

Wolf Schneider bezieht sich auf die gängigen Missverständnisse ums Herz. Herzlich meint dort gefühlsbetont und emotional, ohne dabei wahr zu nehmen, dass Emotionen ebenfalls vom Denken gesteuert sind. Wenn im Zusammenhang von Meditation über das Herz gesprochen wird, so ist das leere Herz gemeint. Im Zen gibt es den Begriff des „Leeren Herzens“. Das Herz wird zu einem stillen See, in dem Denken und Gefühle gleichermaßen versinken. Das bedeutet jedoch nicht, dass in einem leeren Herzen keine Gefühle oder Gedanken mehr sind. Im stillen, leeren Herzen hat alles Platz. Es ist der Urgrund für jede Form.

Das stille leere Herz ist emotionslos und voll

„Die Leere (des Herzens) darf nicht vergegenständlicht werden, sie ist nicht etwas Absolutes, vor allem nicht leerer Raum. … Manche Anhänger begnügten sich damit, im Zen-Sitz (za-zen) nichts anderes zu tun, als alle Gedanken und Gefühlsbewegungen abzulegen, nichts zu denken, und so in sich ein gedankliches Vakuum zu schaffen.“
Aus: Stille und Leere im Zen-Buddhismus von Carl-A. Keller

 

 Das stille, leere Herz

 

Was ist das leere Herz?

Thomas Reestorff hat eine Abhandlung über das leere Herz geschrieben. Er verbindet das Wissen der chinesischen Medizin mit dem Verständnis des leeren Herzens im Buddhismus.  

Das Herz bildet die Grundlage, um sich dem leeren Raum zu öffnen und mit Aufnahmebereitschaft das Göttliche in uns eindringen zu lassen.

 

Wie kann jemand das Dao kennen? Durch das Herz. Wie kann das Herz das Dao erkennen? Durch die Leere, die reine Aufmerksamkeit, die die Wesen und die Gelassenheit vereinen.

 

Die Kunst des Herzens besteht darin, zur Ruhe zu kommen und sich zu leeren. Einem ruhigen See gleichend, spiegelt und reflektiert sich die Wirklichkeit in ihm. Nicht mehr von Anziehung, Abneigung und der Welt der Zehntausend Wesen beeinflußt, meistert das Herz seine Emotionen und kehrt zu sich zurück.

 

In Ruhe und Gelassenheit, wohlwissend der Bewegungen des Lebens, ist das Herz zurückgezogen und kommuniziert doch mit dem Außen. Ein unablässiges Kommen und Gehen.

 

Und die Trauer wie die Freude, der Jubel wie die Wut existieren nicht dauerhaft in ihm, es sind reaktive Bewegungen auf die Anregungen der Dinge.

 

Für das Dao, im Sinnes des Wu wei (Nichthandeln), ist die Voraussetzung ein reines Herz. Es ist nicht im Mangel, weil es leer ist. Es ist leer, damit es klar ist. In der Aufmerksamkeit des Augenblicks.

Das leere Herz
Essenz aus Chinesischer Medizin & Buddhismus,
von Thomas Reestorff

 

Was bedeutet es, „ins Herz zu gehen“?

Ins Herz zu gehen bedeutet in Wahrheit: „Gehe in dein leeres Herz und werde zu dem stillen See aus dem jede Kreativität und Intuition wächst.“ Das Denken und die Emotionen dürfen sich dort beide aufhalten.

„Das Nicht-Herz ist das erleuchtete Herz, das Leere-Herz, das nirgendwo und nirgendwo-dran anhaftet. Solch ein Herz kann nicht in Beschlag genommen werden. Es lässt sich weder vom eigenen Ich noch vom Gegenüber einnehmen. Ein Herz, das sich vom Gegenüber oder dem eigenen erfahrenen Ich einnehmen lässt, ist ein Herz, das anhält.“

Aus Die Tradition des ZEN
Der ursprüngliche Link zum Zitat funktioniert leider nicht mehr.

 

The beginning of meditation – This Light in Oneself

 

 

Ein Beitrag von Samarpan P. Powels, Meditationslehrerin, Herausgeberin von Herzschmerz Tipps, FindYourNose, FUND.YourNose und FindYourNose Online Marketing.

 

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Über das leere Herz

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