Über Ekstase

1
Gesang des Herzens
2
Ein Geschenk der Liebe – von Rumi
3
Meditative Sexualität
4
Kein du, kein ich – ein indisches Liebesgedicht
5
Was für eine wundervolle Welt – selbst im Herzschmerz
6
Jenseits von Herzschmerz…
7
Let Sex Be a Playfulness
8
Leben entdecken
9
Die Heilkraft, die die Seele verwandelt
10
Tiefe Liebe

Meditative Sexualität

Der Sexakt hat zwei Phasen, den Anfang und das Ende. Bleibe beim Anfang. Der Anfang ist entspannter, wärmer. Habe es nicht eilig, zum Ende zu kommen. Vergiss das Ende völlig. Trotz aller überschüssiger Energie suche nicht gleich die Entladung. Suche nicht die Ejakulation, vergiss sie völlig. Bleibe so bei dem oder der Geliebten, als wärt ihr eins geworden. Stellt einen inneren Kreislauf her. Seid in diesem warmen Beginn eine Einheit.

Der Sexakt führt auf nichts hin. Er ist kein Mittel zum Zweck – er ist ein Zweck für sich alleine. Er hat kein Ziel. Und noch etwas: Vergiss die Zukunft. Bleibe in der Gegenwart. Das Wesen dieses Aktes besteht gerade darin, dass du auf die Gegenwart geworfen wirst.

Genieße die Vereinigung zweier Körper, zweier Seelen. Tauche in den anderen ein, verschmelze mit dem Partner. Vergiss alles Erreichen-Wollen. Diese Wärme, diese Liebe, macht es zwei Menschen möglich, ineinander zu verschmelzen. Dieses Verschmelzen am Anfang wird dir viele neue Erkenntnisse bescheren.

Osho, Zitat – Auszug aus
dem tantrischen Buch der Geheimnisse

 

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Kein du, kein ich

Indisches Liebesgedicht

 

„Ich liebe dich, und du liebst mich!“
Wer mag so fades Wort noch sagen?“

„Du bist mein Leben, ich bin deins“, –
Das will erst recht mir nicht behagen!

Auch „du bist mein und ich bin dein“,
Hat mich, o Radha, nur verdrossen –

Es gibt kein Ich, es gibt kein Du,
Wenn wir uns fest ans Herz geschlossen.

Bilhana – um 1500 n. Chr.

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