Über Selbstzerstörung

1
Über das Rennen nach Verbesserung
2
In Liebe sein
3
Trotz Herzschmerz: entdecken, was ich zu geben habe
4
Die Natur wahrnehmen
5
Eine Erinnerung …
6
3 Schritte für Harmonie im Leben
7
Wie wir lernen, uns selbst zu lieben
8
Abends sterben – morgens leben
9
Bleibe bei den Tatsachen – gerade im Herzschmerz
10
Musik zum Fühlen

3 Schritte
für Harmonie im Leben

Der 1. Schritt:

Nicht mehr mit sich selbst kämpfen

Der 2. und 3. Schritt:

In Harmonie mit den Menschen
und der Existenz sein

» Wie sich Harmonie erschaffen lässt

Abends sterben – morgens leben

Beim Schlafengehen sterben

Lege dich hin und entspanne deinen Körper. Habe einfach das Gefühl, jetzt zu sterben – dass du dich nicht mehr rühren kannst, weil du tot bist. Erzeuge einfach das Gefühl, dass du dich jetzt aus dem Körper zurückziehst.

Mach das zehn, fünfzehn Minuten lang, und du wirst es binnen einer Woche tatsächlich spüren. Schlafe ein, während du so meditierst. Brich es nicht ab. Lasse die Meditation in den Schlaf übergehen, und wenn dich der Schlaf übermannt, lasse es geschehen.

Mache also abends vor dem Einschlafen die Todesmeditation, und die Lebensmeditation unmittelbar vor dem Aufstehen.

Am nächsten Morgen: Leben!

Wenn du am nächsten Morgen merkst, dass du wieder wach bist – ohne die Augen zu öffnen – machst du die Lebens­medi­tation. Habe das Gefühl, immer lebendiger zu werden – dass das Leben jetzt zurückkommt und dein ganzer Körper sich mit Leben und Energie füllt.

Beginne dich im Bett zu bewegen, mit geschlossenen Augen im Bett hin und her zu schaukeln. Spüre einfach, wie das Leben in dich einströmt. Spüre, dass der Körper zu einem großen Energiestrom wird – genau das Gegenteil zur Todesmeditation.

Das Leben ruft!

Bei der Lebensmeditation kannst du tief Luft holen. Fühle dich einfach voller Energie … wie mit dem Atmen das Leben einströmt. Fühle dich erfüllt und wohl, lebendig. Dann, nach fünfzehn Minuten, stehe auf.

Diese beiden zusammen – die Lebens- und die Todes­medi­tation – werden dir enorm weiterhelfen.“

Osho, Zitat – Auszug 

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Bleibe bei den Tatsachen – gerade im Herzschmerz

„Tantra sagt: Zerschneide nichts; sei ungeteilt. Nur dann wirst du den Durchbruch erreichen.

Aber wie geht das – ungeteilt zu sein? Indem du nichts verurteilst. Sag nicht: „Das ist gut, und das ist schlecht.“ Nimm einfach alle Vorstellungen von Reinheit und Unreinheit zurück. Sieh dir die Welt an, aber sag nicht, was sie ist.

Sei unvoreingenommen: Sei nicht besserwisserisch. Etikettiere nicht. Bleib still, nicht-verurteilend, nicht-wertend. Wenn du den Mund halten kannst – was die Welt betrifft – wird sich diese Stille nach und nach in deinem Inneren ausbreiten. Und wenn im Äußeren nichts gespalten wird, zieht sich die Spaltung aus dem inneren Bewusstsein zurück, weil beide nicht nebeneinander existieren können.“

Osho, Zitat – Auszug aus
dem tantrischen Buch der Geheimnisse

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