Über Liebeskummer

1
Liebesmeditation bei Liebeskummer
2
Kein Sehnen bleibt unerfüllt. – Khalil Gibran
3
Der große Herzschmerz: Tiefe Liebe ist nicht zu befriedigen
4
Wenn du dich unglücklich fühlst…
5
In Liebe sein
6
Falle in die Arme, die du nicht sehen kannst
7
No Need to Be Loved
8
Bei Herzschmerz: sich lieben
9
Herz, nimm Abschied und gesunde!
10
Alleinsein üben
Stille Liebesmeditation bei Liebeskummer

Stille Liebesmeditation
bei Liebeskummer

Entspanne dich,
atme bewusst
und suche deinen Schwerpunkt.
Erinnere dich an eine Situation,
in der du ganz stark das Gefühl der Liebe hattest.
Spüre dieser Empfindung nach,
du wirst sie in dir erkennen können.
Konzentriere dich auf diese Liebe.

 

Eine Meditation von Osho 
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Kein Sehnen bleibt unerfüllt. – Khalil Gibran

Kein Sehnen bleibt unerfüllt.
Khalil Gibran

Der große Herzschmerz:
Tiefe Liebe ist nicht zu befriedigen

Liebe kann niemals befriedigt werden.

 

Wenn das der Fall ist,
dann ist sie keine große Liebe.

 

Je großartiger und tiefer die Liebe geht,
desto mehr Unzufriedenheit wird da sein.

 

Das ist nicht gegen die Liebe gerichtet.

 

Es zeigt vielmehr die unermessliche Weite,
mit der dein Herz lieben möchte.

 

Liebe ist so groß,
dass sie niemals befriedigt werden kann.

 

Osho

Wenn du dich unglücklich fühlst…

„Wenn du so richtig sauer bist,
gehe in dein Zimmer
und schlage das Kissen windelweich.

Weine, schreie, schluchze …

Mache das alleine.

Warum solltest du dein hässliches Gesicht jemandem anders zeigen?
Was hat das für einen Sinn?

Drücke die Wut lieber alleine aus.

Ein weiser Mensch bleibt alleine,
wenn er unglücklich ist.
Er geht dann zu anderen Menschen,
wenn er wieder glücklich ist
und teilt seine Freude mit ihnen.

Ein dummer Mensch teilt sein Unglücklichsein mit anderen
und wenn er glücklich ist, dann sitzt er alleine da.“

Osho

 

Herz, nimm Abschied
und gesunde!

Stufen

 

Wie jede Blüte welkt
und jede Jugend
dem Alter weicht,
blüht jede Lebensstufe, 
blüht jede Weisheit auch
und jede Tugend zu ihrer Zeit
und darf nicht ewig dauern. 

 

Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne, 
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in andre, neue Bindungen zu geben.

 

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, 
der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir wollen heiter Raum um Raum durchschreiten, 
an keinem wie an einer Heimat hängen, 
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen, 
er will Stuf‘ um Stuf‘ uns heben, weiten.

 

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt,
so droht Erschlaffen, 
nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, 
mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

 

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegen senden, 
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…

 

 Wohlan denn,
Herz,
nimm Abschied
und gesunde!

 

 Hermann Hesse, Das Glasperlenspiel

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